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Prof. Dr. Peter Gerlach


 
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  »Proportions - Body - Live«
Sources - Concepts - Arguments
Theories of Human Proportions from 1576 to 1922
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    Adolf Zeising

    »Neue Lehre von den Proportionen des menschlichen Körpers

    Leipzig, Rudolph Weigel. 1854.



    Zeising, Titelblatt

    Vorwort, Inhaltsverzeichnis
    S. XIII - XV

    Zeising, Vorwort, S.III Zeising, Inhaltsverzeichnis, S. XIII Zeising, S.XIV Zeising, S.XV

    IV. A. Proportionale Gliederung des menschlichen Körpers.
    S. 174 - 215

    Zeising, S.174 Zeising, S.175 Zeising, S.176 Zeising, S.177 Zeising, S.178 Zeising, S.179 Zeising, S.180 Zeising, S.181 Zeising, S.182 Zeising, S.183 Zeising, S.184 Zeising, S.185 Zeising, S.186 Zeising, S.187 Zeising, S.188 Zeising, S.189 Zeising, S.190 Zeising, S.191 Zeising, S.192 Zeising, S.193 Zeising, S.194 Zeising, S.195 Zeising, S.196 Zeising, S.197 Zeising, S.198 Zeising, S.199 Zeising, S.200 Zeising, S.201 Zeising, S.202 Zeising, S.203 Zeising, S.204 Zeising, S.205 Zeising, S.206 Zeising, S.207 Zeising, S.208 Zeising, S.209 Zeising, S.210 Zeising, S.211 Zeising, S.212 Zeising, S.212 Zeising, S.214 Zeising, S.215


    Kommentar
    Adolph Zeising stammt aus Ballenstedt am Harz, geb. 1810, gest. 1876 in München. Er gilt als Begründer der mathematischen Ästhetik. Aus seinem Amt als Gymnasiallehrer, das er seit 1834 wahrnahm, wurde er nach der Niederschlagung der Revolution in Bernburg 1852 in Pension geschickt. Er hatte als Leiter des Liberalen Clubs dort mit zur Einrichtung eines Landtages beigetragen. Danach ließ er sich 1853 in Leipzig nieder, wo er seine »Neue Lehre« verfaßte. Ab 1855 lebte er in München. Sein Wunsch antike Statuen in der Glyptothek vermessen zu dürfen, wurde vom bayerischen König abgelehnt.
    Dieser Wunsch hing aufs engste mit seinen Überlegungen zu mathematischen Proportionalsystemen zusammen, vorrangig der Frage der Anwendung des Goldenen Schnitts auch in der Antike. Das umfangreiche Werk von Zeising behandelt die Realisation der Proportion der menschlichen Gestalt. Dazu durchforschte er alle ihm erreichbare historische Literatur und schildert das Ergebnis auf 119 Seiten dieses Buches.

    Er verwies hier wie dort auf seine im folgenden Jahr erschienene »Aesthetische Forschungen«, in denen er die Zusammenhänge ausführlich dargelegt habe. Es handelt sich um eine anthropologische Untersuchung, die weitgehend auf kunsttheoretische Literatur sich bezieht. Er wollte den Nachweis erbringen, daß es ein auch in der Kunst schon angewandtes, mathematisch exakt nachvollziehbares "morphologisches Grundgesetz" gäbe, dem ästhetische Qualitäten entsprängen.


    Bibliographie
    Zeising 1854, Bibliographie
    Literatur: »Allgemeine Deutsche Biographie.« Bd. 55, 1910, S. 404 - 411; M. Mende 1971, S. 489, Nr. 8025; Gerlach 1990, S. 8, 15, 22, 24, 27, 29, 33, 34, 37 f, 49 f, 159 f, 224*, 225, 227, 231 ff, 236 ff, 241, 243, 245.

    Exemplar: München, Bayer. Staatsbibliothek digital; Privatbesitz.


    © W. P. Gerlach 12.12.1999, revidiert 03.2018.



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