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Prof. Dr. Peter Gerlach


 
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  »Proportions - Body - Live«
Sources - Concepts - Arguments
Theories of Human Proportions from 1576 to 1922
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    Adolf Zeising

    »Aesthetische Forschungen.«

    Frankfurt 1855.


    Zeising, Titelblatt

    S. XI - S. XII
    Zeising, S.XI Zeising, S.XII

    § 183 - 232.
    Von der Proportionalität

    S. 193 - S. 232

    Zeising, S. 193 Zeising, S. 194 Zeising, S. 195 Zeising, S. 196 Zeising, S. 197 Zeising, S. 198 Zeising, S. 199 Zeising, S. 200 Zeising, S. 201 Zeising, S. 202 Zeising, S. 203 Zeising, S. 204 Zeising, S. 205 Zeising, S. 206 Zeising, S. 207 Zeising, S. 208 Zeising, S. 209 Zeising, S. 210 Zeising, S. 211 Zeising, S. 212 Zeising, S. 213 Zeising, S. 214 Zeising, S. 215 Zeising, S. 216 Zeising, S. 217 Zeising, S. 218 Zeising, S. 219 Zeising, S. 220 Zeising, S. 221 Zeising, S. 222 Zeising, S. 223 Zeising, S. 224 Zeising, S. 225 Zeising, S. 226 Zeising, S. 227 Zeising, S. 228 Zeising, S. 229 Zeising, S. 230 Zeising, S. 231 Zeising, S. 232


    Kommentar
    Das umfangreiche Werk des Herrn Prof. Zeising (*24.09.1810 Ballenstedt - † 27.04.1876 München) behandelt die Realisation der Proportion der menschlichen Gestalt als eine der Ausformungen des Goldenen Schnitts in der Natur in den §§ 184 - 187 (S. 193 - 200).

    Sie gilt ihm als eine der Modifikationen des Schönen, und zwar als eine Hauptmodifikation des Wesens und der Elemente der formellen Seite des Rein Schönen. Speziell geht es um die Darlegung der Harmonie der einheitlichen und differenten Elemente. Gefolgt wird dieser Abschnitt von einer Bestimmung des Charakteristischen, also den Merkmalen des je individuellen Ausdrucks.

    Schon zuvor hatte er im § 165 "Von der Proportionalität" (S. 177 ff) geschrieben, daß sie ein Gesetz sei, das wir in unserem Inneren trügen. Überall in der Kultur würde es zum Vorschein gebracht. Selbstverständlich bestimme es die menschliche Gestalt, wie viele andere Naturgebilde ebenso. Bis auf die Feststellung (§ 171, S. 183), daß - am männlichen Körper der Durzweiklang (5:8) und am weiblichen der Mollzweiklang (3:5) - sich zwei Hauptdifferenzen in der realen Erscheinung zur Geltung brächten, ging er auf weitere Teilungen der menschlichen Gestalt nicht näher ein. Er verwies hier wie dort auf seine im Jahr zuvor erschienene Neue Lehre«, in der er die Details ausführlich dagelegt habe.


    Bibliographie
    Zeising 1855, Bibliographie
    Titel: »Aesthetische Forschungen. Von Adolf Zeising.« Frankfurt a. M. Verlag von Meiniger Sohn & Comp. 1855.
    - Titelblatt, S. III - S. VIII Vorwort., S. IX - S. XV Uebersicht des Inhalts., S. 1 - S. 44 I. Einleitung und Uebersicht der früheren Systeme., S. 45 - S. 160 II. Ueber das Schöne überhaupt. / Ideologie des Schönen., S. 163 - S. 271 III. Ueber das Rein=Schöne. / Ueber die verschiedenen Modificationen des Schönen., S. 272 - S. 319 IV. Ueber das Komische., S. 319 - S. 360 V. Ueber das Tragische., S. 360 - S. 405 VI. Ueber das Erhabene., S. 405 - S. 441 VII. Ueber das Reizende., S. 441 - S. 462 VIII. Ueber das Humoristische., S. 463 - S. 503 IX. System und Charakteristik der Künste., S. 503 - S. 568 X. Verhältniß der Künste zum Rein=Schönen, Komischen, Tragischen etc..
    Literatur: »Deutsches Biographisches Archiv.« NF 1442; Gerlach 1990, S. 224*.

    Exemplar: Taylor Library, Oxford digital.
    © W.P.Gerlach 12.12.1999, revidiert 06.2019.



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