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Prof. Dr. Peter Gerlach


 
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  »Proportions - Body - Live«
Sources - Concepts - Arguments
Theories of Human Proportions from 1576 to 1922
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    Crisóstomo Alejandro José Martinez y Sorlí

    »Nouvelle figures de proportions et d'anatomie du corps humaine

    Paris [1689], A Paris, de l'Imprimerie de la Ve d'Houry rue de la Harpe, au Saint-Esprit. Avec permission, 1740.



    Martinez, Planche. I
    "Explication de la Premiere Planche", S. 12 - 30
    Martinez, S. 12 Martinez, S. 13 Martinez, S. 14 Martinez, S. 15 Martinez, S. 16 Martinez, S. 17 Martinez, S. 18 Martinez, S. 19 Martinez, S. 20 Martinez, S. 21 Martinez, S. 22 Martinez, S. 23 Martinez, S. 24 Martinez, S. 25 Martinez, S. 26 Martinez, S. 27 Martinez, S. 28 Martinez, S. 29 Martinez, S. 30



    Bibliographie
    Bibliographischer Nachweis: Bridson 1990, S. 37, Nr. E 519.
    Literatur: Ulrich Thieme - Felix Becker (Hg.), »Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler.« Bd. 24, 1930, S. 169; Gerlach 1990, S. 16, 17, 26, 31, 32, 42, 118, 137, 138, 143, 173 f*, 219, 225, 228, 232, 233, 236, 237, 241, 243.

    Exemplar: Paris, Bibl. Num.: 1740, Text > digital, > Tafel.


    Kommentar
    Den wichtigsten Kommentar zu diesem im Auftrag der Pariser Academie Royal des Beaux-Arts herausgegebenen Werk des Spaniers schrieb Choulant > 1858.
    Martinez (* ca. 1638 Valencia, tätig in Paris - † um 1691/1694 in Flandern) ist der Erste, der den Proportionsnachweis am menschlichen Skelett zu erbringen versuchte. Dieser erhebliche Schritt auf den Etappen zur Quantifizierung des Menschen besteht darin, daß metrische Struktur und die sinnlich erfahrbare äußere Gestalt auseinandergelegt werden. Er hatte damit zugleich einen Aspekt der moderneren Anthropometrie vorweggenommen.

    Das blieb dann noch fast 150 Jahre lang folgenlos: Durch die Reduktion auf das Skelett waren die relevanten Meßpunkte sehr viel exakter zu vereinbaren, als es am lebenden Modell oder gar an einer marmornen Statuen je möglich sein konnte, selbst wenn Martinez auch je nur ein einziges Skelett für seine Darstellung untersucht haben sollte. Immerhin hat er neben dem eines erwachsenen Mannes auch das eines Kindes abgebildet. Seine Angabe dazu - das Verhältnis von Handlänge zu Körperlänge bliebe konstant 12:1 - hat dann auch erst zu Beginn des XIX. Jahrhunderts verständnisvolles Interesse gefunden.


    © W. P. Gerlach 12.12.1999, revidiert 01.2018.



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